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Freiwillige Feuerwehr Viernau

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letzte Änderung:
10.04.2017

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Viernau von 1990

Mit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten veränderten sich auch die Aufgaben der Viernauer FFw. Zum vorbeugenden Brandschutz und der Brandbekämpfung kam nun ein dritter Bereich, die technische Hilfeleistung hinzu. Um auch diese Aufgaben bewältigen zu können, war es notwendig, die Ausrüstung der Feuerwehr zu ergänzen. Im Jahre 1991 wurde durch die Gemeinde Viernau ein modernes Löschfahrzeug LF 16 TS 8 auf IFA W 50 L der ehemaligen Simson-Werksfeuerwehr Suhl erworben. Damit verfügte die Feuerwehr jetzt über 2 Löschfahrzeuge, einen Schlauchanhänger und 2 TS-Anhänger.

Durch den Wegfall von 2 der 4 im Ort befindlichen Sirenen machte es sich erforderlich, eine „stille Alarmierung“ mit Hilfe von Funkmeldeempfängern in nächster Zukunft einzurichten.

Am 7. 01. 1992 trat in Thüringen das Gesetz über den Brand und Katastrophenschutz in Kraft und am 13. 08. 1992 die dazu ergänzende Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung. Damit besaßen die Thüringer Feuerwehren nun wieder ihre eigenen Gesetzlichkeiten. Aufgaben, Rechte und Pflichten sowie Mindestausstattung der Feuerwehren und Dienstgrade waren jetzt eindeutig geregelt. Ebenfalls im Januar 92 beschloß der Gemeinderat die erste Satzung der FFw Viernau. Nach einer 2-jährigen Pause konnte nun auch wieder unter Anleitung des Kameraden Jürgen Thamm mit dem Aufbau einer Jugendfeuerwehr begonnen werden, mit dem Ziel, Nachwuchs für die im Moment relativ schwache personelle Besetzung der Viernauer Feuerwehr heranzubilden.

Im August 1992 fand die erste freie Wahl der Wehrleitung statt. Entsprechend der Satzung der FFw Viernau wurden auf die Dauer von 5 Jahren Udo Gratz zum Ortsbrandmeister, Bernd Wörzberger zum Stellvertreter und Dieter Linß zum Vorsitzenden des Feuerwehrausschusses gewählt.

Auf der Sitzung des Gemeinderates von Viernau am 27. Mai 1993 wurde per Beschluß die Feuerschutzabgabesatzung geändert. In die Abgabepflicht wurden nun auch die weiblichen Einwohner einbezogen.Somit wird für alle feuerwehrpflichtigen Einwohner unseres Ortes im Alter von 18 bis 60 Jahren eine Abgabe in Höhe von 15,- DM erhoben.

Im Jahr 1995 wurde das Gesetz geändert und die Einwohner erhielten ihren Beitrag, den sie bereits im laufenden Jahr gezahlt hatten, zurück.

Durch die Änderung in den Rechtsverhältnissen war es wieder möglich, einen Feuerwehrverein zu gründen. Dieser Verein, der im Interesse des Gemeinwohls wirkt, braucht den rechtlichen Status einer gemeinnützigen Vereinigung. Die Gründung des Feuerwehrvereins Viernau e. V. fand am 2. Juli 1993 statt. Er besteht zur Zeit aus 32 Mitgliedern, davon sind 9 Ehrenmitglieder und 6 Frauen. Vereinsvorsitzender ist Matthias Tügel.

Zu einer großen Bewährungsprobe für die Kameraden der FFw Viernau kam es beim Jahrhunderthochwasser in den Tagen vom 12. bis 15. April 1994. Nach sintflutartigen Regenfällen - in 24 Stunden fielen 98 Liter Wasser auf einen Quadratmeter - und zusätzlicher Schneeschmelze auf den Höhen des Thüringer Waldes, trat am 12. April 1994 abends 22.00 Uhr die hochwasserführende Schönau über die Ufer und überschwemmte mit ihren Wassermassen unseren Ort. Es wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Von Oberschönau bis Rohr war in kurzer Zeit Land unter.

In Viernau waren Mühlstraße, Neue Bahnhofstraße, die Hauptstraße und dadurch viele Teile des Unterdorfes überflutet. Das Wasser stand stellenweise bis 70 cm hoch. Der Straßenverkehr mußte gesperrt werden. Pausenlos stand seit dem 12. April 22.00 Uhr die Feuerwehr im Einsatz. Sie pumpten Keller aus, räumten Angeschwemmtes aus dem Fluß und von den Straßen. Die Brücke in der Kirchstraße mußte entfernt werden, die 1995 durch eine massive Holzbrücke ersetzt wurde. Insgesamt wurden 2000 Sandsäcke ausgelegt. Leider standen nicht mehr zur Verfügung. Für eine am 13. April 1994 stattfindende Trauerfeier mußten die Angehörigen mit einem Schlauchboot der Feuerwehr vom Trauerhaus abgeholt werden.

Am 14./15. April begannen die Aufräumungsarbeiten. In Viernau entstanden an kommunalen Einrichtungen allein mindestens 700.000,- DM Schaden. Besonders muß der mutige Einsatz der Jugendfeuerwehr erwähnt werden.

Aus Anlaß des 120-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Christes am 19. Juni 1994, im Kampf um den Dolmarpokal, belegte die Freiwillige Feuerwehr Viernau einen 4. und 5. Platz.

Am 6. 11. 1994 wurden von den Kameraden der Viernauer Feuerwehr die lang ersehnten 17 Funkmeldeempfänger in Betrieb genommen. Damit wurde in Viernau ein neuer Zeitabschnitt der Alarmierung eingeleitet. Niemand der Kameraden konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, daß bereits 38 h später der Ernstfall eintreten würde.

Zu einem Großeinsatz der Viernauer Feuerwehr kam es in den Morgenstunden des 8. November 1994, gegen 9.15 Uhr. An diesem sonntäglichen Morgen war in dem mehrstöckigen Geschäftshaus der Firma Brandt in der Christeser Straße 12 im Mittelgeschoß ein Feuer ausgebrochen. Vermutliche Ursache war eine überhitzte Stromdrossel in einer Leuchte einer Ausstellungsküche. Der Sachschaden wurde auf 650.000,- DM geschätzt.

Nur wenige Minuten nach Alarmierung waren die Kameraden der FFw Viernau am Brandherd. Da ein größeres Schadensausmaß zu befürchten war, wurde die Hilfe der FFw Schwarza angefordert. Kräfte der Feuerwehr und hilfsbereite Anwohner brachten aus dem Untergeschoß des Hauses die dort befindlichen elektrischen Haushaltsgeräte in Sicherheit. Die Feuerwehr mußte einen unter angelegter Atemschutztechnik begonnenen Innenangriff auf Grund extremer Hitze und Rauchentwicklung sowie der Gefahr des Einsturzes einer Zwischendecke abbrechen. Nachdem das Löschwasser des Viernauer LF 16 und des Schwarzaer Tanklöschfahrzeuges aufgebraucht waren und die Hydranten den notwendigen Wasserdruck nicht brachten, entschloß sich der Viernauer Einsatzleiter Udo Gratz, eine ca. 600 m lange Wasserversorgung zum Flußlauf der Schönau, über die Hauptstraße hinweg, aufzubauen. Durch intensive Brandbekämpfung hatten beide Wehren gegen 11.00 Uhr das Feuer unter Kontrolle. Nun konnten die Kameraden in das Innere des Gebäudes vordringen und die Restlöschung vornehmen. Sowohl die Kameraden der Viernauer als auch der Schwarzaer Feuerwehr bewiesen eine hohe Einsatzbereitschaft und viel Mut bei der Brandbekämpfung. Es war der größte Brandeinsatz seit 20 Jahren.

Im Zuge der Gebietsreform, nach dem Zusammenschluß der Kreise Schmalkalden, Meiningen und Teilen von Suhl-Land, wurde am 13. Dezember 1994 in Meiningen ein Großkreis-Feuerwehr-Verband gebildet. Landrat Ralf Luther berief Eberhard Abt aus Meiningen zum Kreisbrandinspektor und Andreas Jäger aus Schmalkalden als Vorsitzenden des Verbandes.

Vom 9. bis 11. Juni beging die FFw Viernau ihr 120-jähriges Jubiläum. Dieses bereiteten die Aktiven gemeinsam mit Mitgliedern des Reit- und Fahrvereins Viernau e. V. gut vor. Das Festprogramm verteilte sich über 3 Tage.

Der Freitag war der Jugendfeuerwehr vorbehalten. Der Jugendfeuerwehr Viernau wurde ein TSA und ein MTW Typ LO zur Ausbildung übergeben. Anschließend wurde der Bundeswettbewerb Teil A durchgeführt. Den Abschluß dieses Tages bildeten eine Disco und zu vorgerückter Stunde ein Lagerfeuer.

Am Samstag, dem 10. Juni, begann der Tag mit dem Wettkampf in der Disziplin „Löschangriff“ um den Haseltalpokal, der von der VG „Haselgrund“ gestiftet wurde. Von den 13 Mannschaften belegte die Rohrer Mannschaft den 1. Platz und durfte den Wanderpokal für ein Jahr ihr Eigen nennen. Am Nachmittag fand für alle Bürger des Ortes eine Schauübung auf dem Sportplatz statt. An dieser Übung nahmen die Wehren von Zella-Mehlis, Schwarza und Viernau teil.

Um 20.00 Uhr begann der Festkommers, zu dem die Einwohner recht herzlich eingeladen waren. Einige kurze Auszüge aus der 120-jährigen Geschichte der FFw Viernau wurden durch den Ortsbrandmeister U. Gratz vorgetragen.

Die gesamte geschichtliche Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Viernau war durch Herrn Willimar Jung in mühevoller Kleinarbeit in einer Festschrift zusammen getragen worden.

Danach wurden einige Kameraden befördert. Den Höhepunkt des Abends bildeten die Auszeichnungen verdienstvoller Kameraden für langjährige Zugehörigkeit durch Bürgermeister E. Wilke und Kreisbrandinspektor E. Abt. So wurden unter anderem die Kameraden Rolf Heil, Lothar Wagner und Helmut Reinhardt für 40-jährige aktive Dienstzeit in der Feuerwehr mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.
Anschließend wurde noch zum Tanz aufgespielt.

Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen. Gegen 13.30 Uhr formierte sich der Festzug, der vom „Platz der Deutschen Einheit“ bis zum Sportplatz führte! Mit dabei waren Wehren aus Zella-Mehlis, Schwarza, Rohr, Kühndorf, Christes, Rotterode, Altersbach, Unter- und Oberschönau, Frankenhain sowie Wehren aus Nah und Fern, die ihre alte und neue Technik mitbrachten und auf dem Sportplatz auch vorführten. Angeführt wurde der Festumzug durch das Dorf von Ortsbrandmeister Udo Gratz, Bürgermeister Eberhard Wilke, Pfarrer Ernst Buchholtz und dem Vorsitzenden des Partnerschaftsverein Montgeron, Eberhard Kellermann.

Insgesamt nahmen 20 Feuerwehren mit über 30 Fahrzeugen an diesem Umzug teil.

Im Ergebnis dieser Feierlichkeiten schlossen sich 8 Frauen zusammen und bildeten fortan eine Frauenlöschgruppe in der Viernauer Feuerwehr.

Ihre erste Bewährung hatten sie beim Pokallauf des Bürgermeisters in Wernshausen im August.

Im September des selben Jahres nahm die Viernauer Feuerwehr mit 1 Frauenmannschaft und 2 Männermannschaften am Dolmarpokallauf in Schwarza teil.

Ein weiterer Höhepunkt in der Jugendarbeit waren im August für die kleinsten Feuerwehrmänner ein Wochenendzeltlager in der Wuhlheide und für die größeren eine Fahrt zum Schleizer Dreieckrennen.

Zu Bränden mußte die Viernauer Feuerwehr 1995 nicht ausrücken, lediglich zu 5 Verkehrsunfällen. Im November wurde durch die Kameraden der Feuerwehr mit dem Anbau einer neuen Garage begonnen.

1996. Dieses Jahr sollte ein lang gehegter Wunsch der Viernauer Feuerwehrleute endlich in Erfüllung gehen. Doch dazu einige Zeilen später.

Am 6. 4. 96 wurde die Feuerwehr zu ihrem ersten Wiesenbrand in diesem Jahr gerufen.

Am 16. 4. brannte schon wieder eine Wiese und der Bahndamm in der Nähe des Bahnhofes. Diesmal hatten Kinder mit einem gefundenen Feuerzeug gespielt. Im April führten die Kameraden noch eine Ganztagsschulung zum Arbeiten mit der Motorkettensäge durch. Einen Teil des beim praktischen Teil geschnittenen Holzes erhielt die in Viernau lebende bosnische Familie.

Und noch etwas Neues gab es für die Viernauer Feuerwehr in diesem Monat. Erstmals nahm sie mit einer Löschgruppe an einer Feuerwehrorientierungsfahrt in Bettenhausen teil. Von den 24 gestarteten Mannschaften belegte sie den 17. Platz.

Auch der Fahrzeugpark wurde im April durch einen Kleinbus vom Typ B 1000 erweitert.

Die Jugendfeuerwehr hatte ihren größten Auftritt beim Zeltlager in Rosa. Dort hatten sich etwa 920 Mitglieder der Jugendfeuerwehren des Landkreises Schmalkalden-Meiningen getroffen, um die längste Schlauchleitung der Welt zu verlegen. Die bisherige lag bei 13,2 km. Und sie schaffen es mit 16,95 km. Kuriosum, die Viernauer Jugendfeuerwehr stand genau an der alten Rekordmarke und kam durch diesen glücklichen Umstand sogar ins Fernsehen.

Am 22. Juni 1996 führte die FFw Viernau auf dem Gelände des Sportplatzes einen Florianstag durch. Der Vormittag stand im Zeichen der Wettkämpfe. Die Jugendmannschaften der Kreisbrandmeisterbereiche I und X ermittelten die besten Gruppen im Bundeswettbewerb Teil A und B. Hier ging der Pokal nach Steinbach-Hallenberg.

Bei den Männer- und Frauenmannschaften der beiden Kreisbrandmeisterbereiche wurde in der Disziplin „Löschangriff“ um die vorderen Plätze gerungen. Hier traten 17 Mannschaften an. Den Haseltalpokal erhielt die Mannschaft aus Schwarza und die jeweils ersten 3 plazierten Mannschaften qualifizierten sich zum Kreisausscheid am 24. 8. 96. Viernaus Frauenmannschaft belegte ebenfalls den 1. Platz und war damit auch eine Runde weiter.

Am Nachmittag wurde im Kindergarten eine Schauübung für die Kinder, Erzieher, Eltern und Gäste vorgeführt. Der Kindergarten feierte in dieser Woche sein 45-jähriges Bestehen.

Am 22. 7. 96 mußten die Viernauer Kameradinnen und Kameraden zu einem Verkehrsunfall ausrücken. Der Fahrer verstarb noch an der Unglücksstelle. Für viele war dies ihr erster Toter während eines Einsatzes und mußte erst im Nachhinein verarbeitet werden.

Beim Kreisausscheid am 24. August 96 belegten die Feuerwehrfrauen einen hervorragenden 2. Platz und konnten sich dadurch zum Regionalausscheid Süd am 31. 8. in Thal bei Ruhla qualifizieren.

Am 21. 10. 96 ging nun endlich der Wunsch eines neuen Löschfahrzeuges in Erfüllung. Von den Kameraden Udo Gratz, Bernd Wörzberger, Matthias Tügel, Matthias Tügend und Frau Angelika Gärtner vom Ordnungsamt der VG wurde im Feuerwehrlöschgerätewerk „Metz“ Luckenwalde ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 auf MB 917 AF/30,9 abgeholt. Groß war die Freude, als es in den Abendstunden vor dem Gerätehaus von den Kameradinnen und Kameraden in Empfang genommen und sofort eine erste Besichtigung vorgenommen wurde. Leider war die Bestückung des Fahrzeuges noch nicht vollständig. Aber sobald die finanziellen Mittel vorhanden waren, stand einer vollkommenen Bestückung nichts mehr im Wege.

Am 28. 11. 96 erhielt die Viernauer Feuerwehr über die Landesbeschaffung eine nagelneue TS 8/8 >> FIRE << von Iveco Magirus. Damit hatten sich die materiell-technischen Voraussetzungen erheblich verbessert.

Zu Brandeinsätzen rückten die Floriansjünger 1996 insgesamt neunmal und zu technischen Hilfeleistungen viermal aus. Auch wenn es bei den Bränden nur Kleinbrände waren, so nahm die Anzahl gegenüber den Vorjahren zu.

Trotz vieler Sorgen und Probleme der Angehörigen der Viernauer Feuerwehr ist es Verpflichtung und Anreiz zugleich, die Tradition dieser Institution zu erhalten und fortzuführen. Möge es immer Bürgerinnen und Bürger geben, die sich dieser ehrenamtlichen Tätigkeit widmen.

Die letzten Jahre im Überblick

Am 28.11.1996 erhielt die Viernauer Feuerwehr über die Landesbeschaffung eine nagelneue TS 8/8 Fire von IVECO MAGIRUS. Damit hatten sich die materiell-technischen Voraussetzungen erheblich verbessert.

Zu Brandeinsätzen rückten die Floriansjünger 1996 insgesamt 9-mal und zu technischen Hilfeleistungen 4-mal aus. Auch wenn es bei den Bränden nur Kleinbrände waren, so nahm die Anzahl der Einsätze gegenüber den Vorjahren zu.

Im April 1997 wurde in Viernau das Frauentreffen des Kreisfeuerwehrverbandes Schmalkalden-Meiningen durchgeführt. Der Feuerwehrverein übernahm die Versorgung und organisierte eine gelungene kulturelle Umrahmung. Am 29.06.1997 konnte nun endlich nach vollständiger Bestückung das neue Löschfahrzeug LF 8/6 offiziell in Dienst gestellt werden. Zahlreiche Nachbarwehren sowie Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Kreisbrandinspektor Kamerad Eberhard Abt nahmen an diesem feierlichen Akt teil. Bei einer anschließenden Übung wurden die technischen Möglichkeiten des neuen Fahrzeuges vorgeführt.

Nach einer Wahlperiode von 5 Jahren standen im August 1997 Neuwahlen für die Wehrleitung an. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde der Kamerad Bernd Wörzberger gewählt. Die Funktion des Stellvertreters übernahm Udo Gratz. Jugendwart blieb weiterhin Kamerad Hans-Jürgen Thamm.

Im November des Jahres wurde wieder eine Abschlußübung des Kreisbrandmeisterbereiches 10 durchgeführt. Diesmal war das Einsatzobjekt die Firma „ UNICOR“ im Gewerbegebiet Zella-Mehlis.

Wenige Tage danach, kam es im Gewerbegebiet Zella-Mehlis zu einem Brand in einem Kabelkanal. Die Feuerwehren des gesamten Umkreises kamen zu Einsatz. Das Kuriosum bestand darin, vor fast genau einem Jahr war an der selben Stelle schon einmal ein Brand ausgebrochen. Die Zeitungen berichteten ausführlich über beide Brände. Im Monat Dezember wurde durch den Feuerwehrverein und die Fw Viernau die Versorgung des örtlichen Weihnachtsmarktes übernommen.

Zu Einsätzen mußten die Kameradinnen und Kameraden 23 –mal ausrücken. 3 Kleinbrände, 18 technische Hilfeleistungen und 2 Fehlalarme.